Tipps und Inspirationen zum Kräuteranbau

05.04.2022Rund ums Gärtnern

Kräuter haben im Biogarten vielerlei Nutzen. Ob zum Würzen, für Tee, Beigabe im Salat oder Weide für Insekten und Bienen. Sie haben noch kein Kräuter-Beet, -Topfgarten, -Balkonkasten? Dann haben wir folgende Einsteiger-Tipps für Sie:

Für ein paar Büschel Schnittlauch, ein wenig Petersilie oder Basilikum reichen schon ein paar Töpfe auf dem Balkon oder ein kleiner, sonniger Beetstreifen. Wer gerne Kräutertee trinkt und seine Gewürze für den Winter trocknen möchte, benötigt allerdings etwas größere Flächen.

Wenn der Platz im Garten knapp ist, legen Sie doch ein kleines Rundbeet im Rasen an oder pflanzen Sie eine Reihe Kräuter vor die Blumenpracht. Kräuter lassen sich hervorragend mit Blumen und Gemüsepflanzen kombinieren.

Wo der Standort für Kräuter ungeeignet ist, beispielsweise weil der Boden zu schwer und zu nass ist, bietet ein mobiles Kräutergärtchen in Töpfen, Kübeln oder Kästen einen vollwertigen Ersatz für Beete.

Ideal sind kurze Wege von der Küche zum Kräutergärtchen. Außerdem ist es praktisch, wenn das Kräuterbeet von allen Seiten bequem erreichbar ist, dies erleichtert die Ernte.

Eine gute, wechselnde Fruchtfolge ist besonders bei den „Gemüsebeet-Kräutern“ wie Petersilie, Schnittlauch und Dill wichtig. In vielen Gärten wachsen sie schlecht, da sie meist am immer gleichen, dem küchennächsten, Platz angebaut werden.

Sie haben bereits Erfahrungen im Kräuteranbau? Hier haben wir ein paar besondere Inspirationen:

Sieht Ihr frisch angelegtes Kräuterbeet noch ziemlich leer aus, dann streuen Sie einfach Samen einjähriger Sorten wie Borretsch, Dill oder Ringelblume dazwischen.

Erschaffen Sie eine Nektarbar im Kräutergarten: Wer auf einen Teil seiner Ernte verzichtet und die Kräuter blühen lässt, hat an warmen Tagen zahlreiche Insekten zu Gast, denn der Nektar vieler Kräuterblüten gilt in Insekten-Kreisen als Delikatesse.

Viele Kräuter sind hervorragende Mischkulturpartner. Besonders gut vertragen sich zum Beispiel Tomaten mit Basilikum oder Petersilie; Bohnen mit Bohnenkraut; Gurke, Karotte oder Salat mit Dill sowie Kohlrabi mit Ringelblume.

Kräuter können auch ganz wunderbar in Blumensträuße oder -kränze gebunden werden, für mehr Fülle, Form und Duft. Besondere Akzente setzt beispielsweise rotblättriges Basilikum.

In der Regel schmecken frisch geerntete Kräuter als Tee besser als getrocknete. Er ist aus frischen Kräutern klarer und nicht so farbintensiv wie aus getrockneten Kräutern, die Blätter und Stängel können bis zum Schluss in der Kanne verbleiben oder, je nach Geschmack, auch früher entfernt werden.



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