Kürbisernte und Lagerung

19.10.2021Rund ums Gärtnern

Der Kürbis zählt zu den ältesten Kulturpflanzen überhaupt. Er ist vielseitig verwendbar und bei  richtiger Lagerung erfreut er uns den ganzen Winter.

Je nach Sorte und Witterungsverlauf ist eine Ernte bis zum ersten Frost möglich. Vor der Ernte sollten die Kürbisse im Optimalfall nicht mit nasser Erde in Berührung kommen. Gönnen Sie ihnen ein Bett aus Stroh, ähnlich wie bei Erdbeeren. Natürlich geht auch eine härtere Variante mit Holzbrettern unter den Früchten.

Will man Kürbisse lagern, muss die Frucht vor der Ernte gut ausreifen. Die Vollreife ist daran erkennbar, dass sich die Früchte mit dem Fingernagel nicht einritzen lassen, der Stängel hart und trocken ist, wie verkorkt, und das Klopfen auf den Kürbis ein hohles Geräusch verursacht.

Bei der Ernte werden die Kürbisse ca. 5 cm über dem Stielansatz abgeschnitten. Den Stiel an der Frucht zu lassen ist enorm wichtig, denn er hindert Fäulniserreger am Eindringen in die Frucht und sichert so deren Haltbarkeit. Erdkrümel sollten entfernt werden und die Früchte vor der Einlagerung trocken sein. Nach der Ernte lohnt es sich, die Schale der Kürbisse zwei Wochen lang an einem warmen Ort aushärten zu lassen.

Den Winter überdauern

Die Kürbisse halten sich am besten an einem luftigen und trockenen Ort. Mit einem Stück Zeitung oder Pappe als Unterlage zum Schutz gegen Druckstellen werden die Früchte einlagig ausgelegt. Die optimale Lagertemperatur liegt bei 12-17 °C, die Kürbisse sollten keinesfalls kälter gelagert werden denn sonst werden Sie anfällig für Lagerfäule. Die Lagerung bei Zimmertemperatur ist möglich, geht allerdings auf Kosten des Geschmacks, da die Kürbisse dann schneller mehlig werden. Die lagernden Früchte sollten wöchentlich kontrolliert werden, faulige werden aussortiert. Je nach Sorte, Reifegrad und Lagerbedingungen halten sich Kürbisse bis zu sieben Monate.



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