Ernte und Lagerung der Kohlvielfalt

27.09.2021Rund ums Gärtnern

Kaum eine Pflanzenart ist in ihrer Verwendung so vielseitig wie der Kohl. Tipps zur Lagerung der robusten Köpfe geben wir hier.

Frühe Kohlsorten sind meist schon ab Anfang Juni reif und müssen rasch geerntet werden, um ein Aufplatzen der Köpfe zu vermeiden. Die meisten Herbst- und Wintersorten jedoch sind viel robuster und können auch erntereif einige Wochen auf den Beeten bleiben.

Wenn Kopfkohl eingelagert werden soll, bleibt dieser so lange wie möglich auf dem Feld, meist bis kurz vor dem ersten Frost. Wenn es so weit ist, werden die Pflanzen samt Strunk aus der Erde gezogen und die Wurzeln von der Erde befreit. Für die Lagerung muss der Kohl vollkommen gesund sein und die Blätter dürfen keine Beschädigungen aufweisen.

Kopfüber hält länger

Ein kühler, aber frostfreier Raum mit hoher Luftfeuchtigkeit eignet sich am besten für die Lagerung. Wenn die Luftfeuchtigkeit nicht ausreichend ist, kann diese durch Aufstellen von offenen, mit Wasser gefüllten Gefäßen erhöht werden. Ungeheizte Wintergärten und kühle Keller sind ideal.

Dort werden die Köpfe samt Strunk kopfüber aufgehängt. So haben Pilz- und Bakterienkrankheiten am wenigsten Angriffsfläche. Alternativ können die Köpfe mit auf 10 cm eingekürztem Strunk dicht an dicht in Obstkisten gelegt und mit Jutesäcken abgedeckt werden.  

Die Köpfe müssen regelmäßig auf Fäulnis kontrolliert und schimmelige Blätter schnell entfernt werden. Eintrocknende Blätter jedoch sind kein Problem, sondern, im Gegenteil,  ein guter Schutz für die inneren Blätter.

Sortenempfehlungen

Weißkohl-Sorten für die Lagerung finden Sie hier.

 

 



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